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Die Nutzung der natürlich vorhandenen Erdwärme stellt einen ökologischen
und ökonomischen Gewinn dar. Vorhaben zum Aufbau dieser Heizsysteme werden steuerlich gefördert, über die Energieunternehmen ist gleichfals eine Förderung möglich. Geringe jährliche Betriebskosten zeichnen diese Anlagen aus. Für die Wärmegewinnung werden bis 100 m tiefe Rohrsonden hergestellt und mit einer Sole als Wärmeträger gefüllt. Die Auslegung erfolgt nach der Wärmeleitfähigkeit des Bodens, der bei normalem Untergrund bei ca. 55 W/m liegt. Über einen Wärmetauscher (Verdampfer) wird der Sole die Erdwärme entzogen. Die zum Betreiben der Solewärmepumpanlage erforderliche Elektroenergie ergibt sich in Abhängigkeit von Soletemperatur und Vorlauftemperatur: Beispiel für eine WPWE 11 KW
Die maximal erreichbare Vorlauftemperatur liegt bei 65 °C. Besonders geeignet ist dieses Heizsystem für Fußbodenheizungen mit einer geringen Vorlauftemperatur, jedoch lassen sich auch andere Heizanlagen effektiv betreiben. |
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